Niedersachsen – Suchthilfe im Netz

Online-Suchtberatung in Niedersachsen.

Unter www.therapiekette-niedersachsen.de wurde ein neues Internetportal freigeschaltet. Hierbei handelt es sich um ein Zusammenschluss von rund 70 Therapieeinrichtungen mit derzeit 14 eigenständigen Trägern. Dort findet man u.a. Informationen zu einer Vielzahl von Suchterkrankungen.

Kontaktaufnahmen sind per Mail und/oder Chat möglich. So können Beratungsangebote auch anonym wahrgenommen werden.

{Quelle – Haz v. 02.06.2009}

Kinder- und Jugendschutz – Präventionsprojekte

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff schaltet die öffentlich zugängliche Online-Datenbank “NiMaP” frei.

Die Datenbank ist im Internet unter www.nimap.de jedem Interessierten zugänglich und informiert über Maßnahmen und Projekte des Landes Niedersachsen in den Handlungsfeldern Gewalt- und Kriminalprävention für Kinder und Jugendliche, Kinder- und Jugendschutz, Kinder- und Jugendmedienschutz sowie über Prävention gegen Rechtsextremismus für Kinder und Jugendliche.

{Quelle – PM der Nds. Staatskanzlei vom 13.05.2009}

Pflegegesetz – Pflegeberatung – Pflegestützpunkt

Nach § 7a SGB XI haben Personen, die Pflegeleistungen erhalten, ab dem 1. Januar 2009 Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin bei der Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen sowie sonstigen Hilfsangeboten, die auf die Unterstützung von Menschen mit Pflege-, Versorgungs- oder Betreuungsbedarf ausgerichtet sind (Pflegeberatung).

Hierunter fällt

  • Erfassung des Hilfebedarfs
  • Erstellung eines individuellen Versorgungsplans
  • Hilfe und Überwachung bei der Durchführung des Versorgungsplans

Dieser Beratungsanspruch besteht bereits ab Antragstellung, wenn ein Hilfe- und Beratungsbedarf erkennbar ist.

Nach § 92c SGB XI sind die Pflege- und Krankenkassen aufgefordert, Pflegestützpunkte einzurichten, sofern die zuständige oberste Landesbehörde es so bestimmt.

Bereits seit dem 01.04.2008 existiert im Rahmen eines Modellprojektes ein Pflegestützpunkt in Hannover Langenhagen.

Pflegestützpunkt am Markt, 30853 Langenhagen

www.pflegestuetzpunkt-am-Markt.de
www.pflegestuetzpunkt-langenhagen.de

Ziel des Modellprojektes ist es, Pflegebedürftigen und ihren pflegenden Angehörigen Beratung aus einer Hand anzubieten. Neben klassischen Hilfeleistungen des ambulanten Pflegedienstes und der stationären Altenpflege liegt der Fokus auf ehrenamtlichen Angeboten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes beantworten alle Fragen rund um die Pflege, vermitteln Hilfe, leiten Anträge an die Kassen weiter und helfen individuelle Versorgungspläne zusammenzustellen.

Mit den bundesweit 16 Pilot-Projekten sollen Erfahrungen im Aufbau und Betrieb von Pflegestützpunkten gesammelt, dokumentiert und in Form von Handlungsempfehlungen an interessierte Träger weitergegeben werden.

Die Standorte der Pilot-Pflegestützpunkte sind

  • Schleswig Holstein (Flensburg)
  • Mecklenburg-Vorpommern (Wismar)
  • Hamburg
  • Niedersachsen (Langenhagen)
  • Berlin (Kreuzberg /Köpenick)
  • Brandenburg (Erkner)
  • Nordrhein-Westfalen (Mönchengladbach)
  • Nordrhein-Westfalen (Moers)
  • Sachsen Anhalt (Hettstedt)
  • Hessen (Gladenbach)
  • Thüringen (Jena)
  • Sachsen (Plauen)
  • Rheinland-Pfalz (Ingelheim)
  • Saarland (St. Wendel)
  • Bayern (Nürnberg)
  • Baden-Württemberg ( Denkendorf)

Der Pflegestützpunkt Langenhagen bietet ein umfangreiches Beratungsangebot zu verschiedenen Themen rund um das Thema Pflege.

z.B.

  • Leistungen zur ambulanten Hilfe zur Pflege durch den Sozialhilfeträger
  • Ambulante Pflege
  • Ambulante psychiatrische Pflege
  • Begleitung und Entlastung für pflegende Angehörige von demenziell Erkrankten
  • Wegweiser für Senioren
  • Hilfen für Behinderte, Kinder und Jugendliche
  • Diabetikerberatung
  • Hilfe für Schmerz- und Schwerkranke

Alle Beratungen sind kostenlos.

Links:

Nachtrag:

Nunmehr soll ein weiterer Pflegestützpunkt in Sehnde eröffnet werden.

Erläuterungen zum niedersächsischen Datenschutzgesetz in dritter Auflage erhältlich

Auf der Homepage des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen steht nunmehr die dritte Auflage der Broschüre “Das Niedersächsische Datenschutzgesetz” (NDSG) des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen als Download zur Verfügung. Die überarbeitete Kommentierung hilft bei datenschutzrechtlichen Fragen- und Problemstellungen. Die 170-seitige Fassung enthält hilfreiche Erläuterungen zur Anwendung des NDSG. Neben neuen Praxisbeispielen sind zusätzlich ein  Abkürzungs-  und  ein  Stichwortverzeichnis hinzugefügt worden.

{Quelle – Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen}

Die Verwaltungsvorschiften zum Niedersächsischen Datenschutzgesetz (VV NDSG) sind im niedersächsischen Vorschrifteninformationssystem (VORIS) zu finden.