nur verschoben ??

…”Beim Wechsel auf das Jahr 2000 wurde befürchtet, dass die Steuerungssoftware für Züge, Kraftwerke oder Aufzüge versagen würde, weil sie den Sprung von 99 auf 00 falsch interpretieren würde. Deshalb wurden die Systeme im Jahr 1999 hektisch umprogrammiert. In einigen Fällen wurden die bisherigen zweistelligen Jahrescodes durch vierstellige ersetzt. In anderen Fällen wurde ein sogenanntes Work around eingeführt, eine preisgünstigere Hilfslösung. Die sah, programmiert in vier bis sechs Zeilen einer beliebigen Programmiersprache, dann beispielsweise so aus: Wenn der zweistellige Jahrescode kleiner als zehn ist, dann stelle der zweistelligen Jahreszahl eine Zwei und eine Null voran, hieß der einfache Programmierbefehl. Man hatte damit das Jahr-2000-Problem einfach um zehn Jahre verschoben – und es dann vergessen. Bis das Jahr-2010-Problem, also eigentlich ein verspätetes Jahr-2000-Problem jetzt wieder zugeschlagen hat.”

Quelle, Deutschlandradio “COMPUTER UND KOMMUNIKATION” vom 09.01.2010,

Doping – ARD – und das Problem mit der “Recherche”

…„Einfach zwei Zahlen rauszuhauen“, sagt Pöttgen, „das ist nicht seriös. Aufgrund von solchem Material kann man keinen Rufmord riskieren. Zwei solche Werte einfach in die Öffentlichkeit knallen, das geht nicht, das ist eine Katastrophe für den betreffenden Sportler. Das ist absolut unseriös….

(Quelle: FAZ vom 12.10.2009)

Hatte man etwas anderes von der ARD zu diesem Themenkomplex erwartet?

Dunkelziffer erheblich höher

zu einer neuen Studie

“…Die Zahl ist nicht nur alarmierend, weil sie bedeutet, dass siebenmal so viele Sportler beim Doping nicht erwischt werden, wie überführt werden. Sie scheint zudem lediglich ein Hinweis auf ein viel größeres Problem zu sein, da die Probanden ganz überwiegend Nachwuchsathleten aus dem D-Kader waren. Die jüngsten von ihnen waren dreizehn Jahre alt, ihr Durchschnittsalter betrug sechzehn. „Die Zahlen sind eindeutig. …”

….

Der Gutachter einer amerikanischen Publikation widersprach einer Veröffentlichung der Studie wegen der sieben Prozent. Diese Zahl sei ganz offensichtlich, behauptete er, viel zu niedrig.

(Quelle – FAZ vom 17.09.2009)

“Niemand hat die Absicht die Sperren auszuweiten”

aus dem Presseportal

“…Der CDU-Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. “Wir prüfen das ernsthaft”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag-Ausgabe)…”

Zeitpunkt der Medlung war der 18.06.2009 | 21:20 Uhr

Herr Strobl, wenn die Aussage denn stimmen sollte, warten Sie doch erst einmal die Unterschrift von unserem Bundespräsidenten ab. Ich bin ja auch für Sperren, natürlich mit einem etwas anderem Inhalt :-) und für 0,0 ‰, ich fahre halt viel Rad.